2011
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Ausstellung des kulturellen Mosaikerbes in Jerusalem: Großer Erfolg für die von ATS pro Terra Sancta unterstütze Initiative

SebastiyaEin großer Erfolg für die Ausstellung „Mosaike im Heiligen Land”, die in Anwesenheit der Vertreter aller Institutionen eröffnet wurde, die mit dieser Organisation in Verbindung stehen (der Vizepräsident der Al-Quds Universität in Jerusalem, der Vertreter des EU-Büros in Jerusalem, ein Vertreter des palästinensischen Ministeriums für Tourismus und Antiquitäten, Vertreter von ATS pro Terra Sancta und der Präsident des Kommitees für Tourismusförderung des Mosaikzentrums Jericho).  Eine große Anzahl von Studierenden und Lehrenden der Universität  – hauptsächlich vom Institut für Archäologie – nahmen ebenfalls an der Eröffnung teil.  Ein reges Interesse wurde auch seitens der palästinensischen und europäischen Zeitungs- und Fernsehjournalisten verzeichnet, die für einen unmittelbaren Aufschwung der Initiative sorgten, indem sie der Wichtigkeit der Mosaikkunst weltweite Aufmerksamkeit bescherten.
„Die Mosaikkunst hatte für lange Zeit maßgeblichen Einfluss auf das Kunsthandwerk ziviler und religiöser Stätten der verschiedenen Völker und Kulturen in Palästina: von der hellenistischen Ära bis zur Zeit der Mamluken, vom 2. Jahrhundert v. Chr. bis ins 14 Jahrhundert n. Chr.” erläutert Carlo Benelli, Kunsthistoriker und Koordinator des Projekts im Auftrag von ATS Terra Sancta.
„Das Mosaik war auch ein Element des Austauschs und Dialogs zwischen den verschiedenen Ländern des Mittelmeerraums. Das Mosaikzentrum Jericho arbeitet an deren Wiederentdeckung, eine ständige Quelle der Neugier und Reflexion für die ortsansässige Bevölkerung.”

ATS pro Terra Sancta war einige Jahre lang in Restaurations- und Denkmalpflegearbeiten im hirstorischen Stadtkern von Sebastia involviert, die bis heute fortgesetzt werden. „Die Entdeckungen Sorgen immer noch für Überraschung”, berichtet Carlo Benelli. „Zurzeit sind wir damit beschäftigt, eine große Halle aus der Zeit der Kreuzzüge zu reinigen, die bis vor kurzem als Abwasserkloake für die umgebenden Wohnhäuser benutzt wurde. Die Restaurierung des Ortes hat nicht nur einen hohen historischen Wert, sondern erlaubt es uns auch, durch die Schaffung von Arbeitsplätzen die örtlichen Wirtschaft zu unterstützen.”

In Sebastia ist seit einigen Jahren ein Gasthaus in Betrieb, welches Touristen, Pilgern sowie Palästina- und Naturliebhabern die Möglichkeit bietet, eine Zeit in Samaria zu verbringen und damit der lokalen Wirtschaft zu helfen.

 

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